Tristan Post Strategie & menschzentrierte KI
Ich bin Tristan Post, CEO und Gründer des AI Strategy Institute. Meine Arbeit verbindet Wissenschaft, strategische Beratung und Startup-Inkubation. Bei der Boston Consulting Group (BCG) bin ich Faculty Member für GenAI, und an der Technischen Universität München (TUM) lehre ich und habe unseren Kurs zu KI-Entrepreneurship auf über 1.000 Studierende skaliert.
Mein Fundament ist aber nicht rein technisch: Es wurzelt in Wirtschaft und Philosophie, die ich an der London School of Economics studiert habe. Dort erforschte ich gemeinsam mit Lord Adair Turner die wirtschaftlichen Folgen der Automatisierung für Capitalism in the Age of Robots. Vor der Gründung des Instituts sammelte ich erste Erfahrungen als AI Lead bei AI Founders, als Senior AI Strategist bei appliedAI und in der Arbeit an frühen Produkten beim Radiologie-Startup deepc.
Meine Philosophie
KI hat keinen Eigenwert. Das sage ich ständig. Die Technologie selbst bewirkt nichts, bevor sie angewendet wird. Mein mentales Modell ist einfach: Daten -> KI -> Vorhersage -> Handlung -> Wert. Wenn die Ausgabe eines KI-Modells keine menschliche Handlung auslöst, die ein echtes Problem löst oder einen Prozess optimiert, ist sie nur ein teures Wissenschaftsexperiment.
Bleib menschzentriert. Aus meinem philosophischen Hintergrund heraus setze ich mich nachdrücklich für einen europäischen Weg der KI ein, verankert in Menschenwürde, Selbstbestimmung und Vielfalt. KI sollte ein Werkzeug sein, das Selbstbestimmung stärkt, kein System, das Menschen von ihrer Arbeit entfremdet.
Reguliere den Schaden, nicht die Mathematik. Für übermäßig komplexe, juristische Ansätze in der Tech-Governance habe ich wenig Geduld. Bei Regelwerken wie dem EU AI Act gehe ich die Regeln lieber von hinten an und beginne mit einer einfachen, intuitiven Frage: „Welchen konkreten Schaden für Menschen wollen wir hier verhindern?“


















